Oermten - unsere Heimat

Oermten, das gelobte Land
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Der Nabel der Welt
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Oermter Döner
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Die einzige Spezialität, die den Namen des Ortes trägt!

Oermten Hbf.
Oermten Hbf.

Impressionen aus der Umgebung

31.05.2014 - Einholen des Maibaums zur Restaurierung

Oermten jetzt mit eigener App auf Weltniveau

Entwickler Jan Baumanns zeigt die Oermten-App. FOTO: Gerhard Seybert
Entwickler Jan Baumanns zeigt die Oermten-App. FOTO: Gerhard Seybert

Mit Hilfe eines Smartphone-Programms sollen Bewohner und Freunde der Ortschaft keine Termine mehr verpassen. Entwickelt hat die App für sein Heimatdorf der Mediengestalter Jan Baumanns. Von Marco Büren

"Schön zuhause - Stadt woanders." Mit diesem Slogan wirbt Oermten für sich und seine Bewohner. Seit langer Zeit gibt es für das kleine Dorf mit dem berühmten Berg eine eigene Internetseite. Und nun auch eine App für internetfähige Mobiltelefone.

Entworfen wurde das kleine Programm von Jan Baumanns. Er ist von Beruf Mediengestalter und kommt aus Oermten. Baumanns hat bereits die Internetseite www.oermten.de mit entworfen. Für ihn war die Entwicklung der App der nächste logische Schritt: "Mit Hilfe dieses kleinen Programms wird es noch einfacher, sich über Neuigkeiten und Termine aus Oermten zu informieren." Bewohner des kleinen Dorfes, die die App nutzen, erhalten Informationen und Bilder über das Geschehen im Dorf, werden mit den neuesten Nachrichten aus der Presse, die Oermten betreffen, versorgt und über anstehende Termine informiert, aktuell beispielsweise über die Oermter Karnevalssitzungen am 7. und 8. Februar im Sevelener Bürgerhaus.

"Auch wenn es so etwas wie eine gesunde Hassliebe zwischen Sevelen und Oermten gibt, werden wir natürlich auf Termine in der näheren Umgebung, wie etwa eine Kirmes, nicht verzichten", versichert Baumanns mit einem Augenzwinkern.

Böse Zungen werden behaupten, dass im kleinen Oermten sonst nicht viel los ist. Wozu also ein kleines elektronisches Programm, dass die Bewohner und Freunde an die paar Termine erinnert? Jan Baumanns verteidigt das Produkt: "Auch wenn in Oermten nur wenig geschieht, ist es doch wichtig, den Menschen im Dorf und in der Umgebung mitzuteilen, dass Leben in Oermten steckt."

Baumanns ist Vorstandsmitglied der St.-Sebastianus-Bruderschaft Oermten/Großholthuysen, die einst die Internetseite auf die Beine gestellt hat. Anliegen der Bruderschaft war und ist es vor allem, die jungen Oermter zu erreichen. An einem Beispiel wird dies deutlich. "Früher haben wir nur Zettel im Dorf verteilt oder in die Briefkästen gesteckt. Diese Informations-Vermittlung wird es auch weiterhin geben", ergänzt Baumanns, "aber mit der App und auch der Internet- und Facebook-Seite sprechen wir die jungen Menschen wesentlich schneller an." Rund sechs Stunden "Kreativaufwand" hat der Mediengestalter Baumanns in die Programmierung der App investiert. "Schwerpunkt der Arbeit war es, Programme zur App-Erstellung zu finden, Bilder und Farben zu bearbeiten und einen Informationstext zur App zur erstellen." Das wichtigste für Interessierte: Die App ist über die gängigen Portale kostenlos erhältlich.

Rund 80 Menschen haben sich schon die App heruntergeladen. Die Resonanz auf das Programm ist durchweg positiv. "Bislang gibt es im Internet nur Bewertungen mit der Maximalwertung von fünf Sternen", sagt Jan Baumanns. Glücklich ist er nicht alleine: "Viele Menschen in Oermten sind stolz darauf, dass unser Dorf seine eigene App hat", sagt Baumanns.

Auch wenn die Bewertungen im Internet nicht unbedingt repräsentativ sind, fühlt sich Baumanns gemeinsam mit seinen Kollegen von der Bruderschaft bestätigt: "Durch die Bewertungen und die Zahl der Downloads wird deutlich, wie aktiv das Oermter Dorfleben ist."

Möglicherweise, so Baumanns, werde die App in Zukunft noch um weitere Programmteile ergänzt. "Daran wird zur Zeit gearbeitet", versichert er.                                                               Quelle: RP  16.1.2015


Kuriositäten aus dem Nachbardorf Sevelen

Die Rheinische Post vom 16.4.2015 berichtete über jüngste Ratsbeschlüsse zur Umwidmung der Dorfstrasse in eine "Spielstraße", die nicht zwangsläufig zum Spielen anregen soll, aber allen Verkehrsteilnehmern gleiche Rechte einräumt und einer Gastronomie breiteren Raum bieten soll.

Na, schau'n wir mal, wie sich das entwickelt angesichts der dutzenden 40-Tonner die täglich das Dorf in beiden Richtungen passieren und die nur schwerlich aus diesem Bereich herauszuhalten sein dürften. Die Haltung der FDP in dieser Sache erscheint nachdenkenswert.

Rheinische Post vom 16.04.2015. Zum Vergrößern Bild anklicken.
Rheinische Post vom 16.04.2015. Zum Vergrößern Bild anklicken.

Auch der Karikaturist der RP scheint Heiterkeit über das Vorhaben die Dorfstrasse in eine Spielstrasse umzuwidmen zu empfingen.

Rheinische Post vom 20.04.2015. Zum Vergrößern Bild anklicken.
Rheinische Post vom 20.04.2015. Zum Vergrößern Bild anklicken.

Auch die Schanzstrasse ist wieder im Gespräch. Ob die Heimatfreunde die Kosten für die archäologischen Untersuchungen auch aus der Vereinskasse oder gar aus persönlichen Mitteln aufgebracht hätten, ginge es um ihr eigenes Grundstück? Folgender der Bericht erschien in der RP vom 21.04.2015.

Rheinische Post vom 21.04.2015. Zum Vergrößern Bild anklicken.
Rheinische Post vom 21.04.2015. Zum Vergrößern Bild anklicken.

Wanderweg Oermten nimmt Gestalt an

 

 

Robert Evers, Matthias Saers, Heinz Dennert, Gerd Vester, Hans Hegmans, Paul Saers und Willi Frohnhoffs (v.l.) von den St.-Sebastianus-Schützen Oermten/Großholthuysen arbeiten am größten Teilstück des neuen Wanderweges. FOTO: Markus van Offern

 

Der Senioren-Stammtisch der St.-Sebastianus-Bruderschaft hat ein Teilstück fertiggestellt. Nahe der Rheurdter Straße soll der Weg über die alte Bahntrasse des "Schluff" über den Oermter Berg zurück ins Dorf führen. Von Marco Büren

 

Als der Motor der Rüttelplatte ausging, war ein großer Teil der Arbeit getan. Rund 15 Mann der St.-Sebastianus-Schützen Oermten/Großholt-huysen hatten rund 130 Tonnen Sand und Kies bewegt und zu einem Teilstück des Oermter Wanderweges in Form gebracht.

Zwischen dem Mehrgenerationenplatz am Letmanndyck und dem südlichen Ortsende ist knapp ein Kilometer Wanderweg entstanden. Nahe der Rheurdter Straße soll er dann in Zukunft über die alte Bahntrasse des "Schluff" zum Haus Oermterberg und über den Oermter Berg zurück ins Dorf führen. "Weil wir die Bahntrasse erst noch von Strauchwerk befreien müssen, müssen die weiteren Arbeiten aber noch warten, denn Grünschnitt ist zu dieser Jahreszeit verboten", erinnert Paul Saers, einer der Senioren-Schützen von St. Sebastianus, an den Naturschutz.

Gerne hätte der Senioren-Stammtisch von St. Sebastianus die Arbeiten früher im Jahr begonnen, um auch das Teilstück über die Schienen in Angriff nehmen zu können. Dabei standen aber zwei Hürden im Weg, wie Paul Saers erklärt: "Zum einen stand der Zuschuss seitens der Gemeinde Issum lange in der Schwebe, zum anderen sträubte sich die Niag als Grundstücksbesitzerin der Gleise lange gegen eine Folgenutzung als Wanderweg."

Die NIAG sei zwar nicht gegen einen Wanderweg gewesen, habe aber nicht die Haftung für Wanderer auf ihren Gleisen übernehmen wollen.

"Nun ist die Trasse von der Gemeinde für einen symbolischen Euro gepachtet worden, den wir als Schützenbruderschaft übernehmen", sagt Paul Saers.

Ausgehend vom Mehrgenerationenplatz verläuft der neue Wanderweg mehr oder weniger parallel zu den Gleisen. Saers: "Für Wanderer wäre es in unseren Augen zu monoton gewesen, wenn sie auch hier über ein zugeschüttetes Gleisbett laufen müssten. Daher nutzen wir auf diesem Teilstück einen Treibpfad, der entlang der Gleise führt." Genutzt wird er nicht mehr, und da ein Teil der Ackerfläche einem Mitglied des Senioren-Stammtisches gehört, lagen keine weiteren Steine im Weg - weder im bildlichen noch im wortwörtlichen Sinne.

Als Sand und Kies von der Kiesbaggerei Welbers angeliefert wurden, konnte sich das gute Dutzend des Senioren-Stammtisches mit Schaufeln, Rüttelplatte und zwei Radladern ans Werk machen. "Wir sind alle nicht unbedingt vom Fach", sagt Paul Saers, selbst Beamter im Ruhestand, "aber die Arbeit macht trotzdem Spaß, schließlich ist das alles hier auch gut für unsere Geselligkeit."

Dass mit dem Wanderweg auch das Dorfleben weiter bereichert wird, wissen die Oermter zu schätzen. Daher gab es am Mittwochmittag auch von Anwohnern des neuen Wanderweges Kuchen spendiert. Und als am Donnerstag die Mittagspause anstand, gab es eine Haxe für jeden.

Nicht nur deswegen haben die rüstigen Rentner noch genug Energie, um die nächsten Projekte anzustoßen. Paul Saers kündigt an, dass hoffentlich bald eine Bahnhofsuhr am Mehrgenerationenplatz an die Bahnstrecke nach Sevelen erinnern wird.

Und während Saers' Blick über die Wiesen hinweg zur Fleuth schweift, sagt er: "Da hinten an der Blink, da könnte das von uns geplante Storchennest hin." Dabei ist der Oermter Wanderweg noch lange nicht fertig.                                                                            Quelle: RP  5.5.2015


 

Bahnhofsuhr für den Mehrgenerationenplatz

OERMTEN Eine weitere Attraktion beherbergt seit wenigen Tagen der Mehrgenerationenplatz in Oermten. Eine original Bürk-Bahnhofsuhr aus den 1930er bis 1940er Jahren wurde dort vom Stammtisch der Bruderschaft aufgestellt. Sehr zur Freude der Bruderschaft und des Stammtisches wurde die Uhr von Uhrmachermeister Dieter Sulz aus Oermten, einem Nachbarn des Mehrgenerationenplatzes, gestiftet und instandgesetzt. Die Halterung und das Gestänge wurden in Eigenleistung durch die Mitglieder des Stammtisches hergestellt.                                 Quelle: RP   28.05.2015

 


Neue Heizung für den Schießstand

OERMTEN Seit dem Jahr 1999 bietet die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft in Oermten einen zentralen Treffpunkt und eine Schießstätte für alle aktiven Schützenbrüder und Vereinsmitglieder in der Ortschaft der Gemeinde Issum an. Neben der wöchentlichen Durchführung des aktiven Schießsports im Erdgeschoss des Gebäudes ist auch der Gesellschaftsraum in der ersten Etage ein beliebter Ort für Veranstaltungen jeglicher Art und ein besonderer Treffpunkt mit verschiedenen Aktivitäten.

Neben den monatlich stattfindenden Vorstandsversammlungen der heimischen Schützenbruderschaft wird der Raum zum Beispiel auch für den Kartenvorverkauf des Oermter Karnevals, für die Kirmesvorbereitungen in der Ortschaft und von den Schützen zum gemütlichen Verweilen nach dem Schießsport sowie für andere Aktivitäten genutzt. Um auch in Zukunft die vielen Aktivitäten der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Oermten in dem Gebäude gemütlich und vor allem auch warm zu gestalten, wurde mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse Krefeld eine neue Heizungsanlage angeschafft und anschließend in der Schießstätte eingebaut.

Über diese neue wärmende Errungenschaft freuen sich vor allem Andreas Gansen, Geschäftsstellenleiter der Sparkassenfiliale in Sevelen, und der 1. Vorsitzende der Schützenbruderschaft in Oermten, Alexander Schraven, mit all seinen Schützenbrüdern und Bewohnern der Ortschaft.

Quelle: RP        2015.09.03

Issum hat einen neuen Bürgermeister gewählt

Wahlergebnis der Wahl vom 13.09.2015, Quelle: RP 15.09.2015
Wahlergebnis der Wahl vom 13.09.2015, Quelle: RP 15.09.2015

Positive Nachrichten aus Sevelen

Denn ein Dorf ohne Kinder und ohne Schule ist ein Dorf ohne Zukunft. Hier scheint sich eine sehr gute Lösung anzubahnen.

Johannes Elbers, Tina Liehr, Olaf Peim und Bürgermeister Gerhard Kawaters gestern in den Räumen der Käthe-Kollwitz-Schule. FOTO: Seybert
Johannes Elbers, Tina Liehr, Olaf Peim und Bürgermeister Gerhard Kawaters gestern in den Räumen der Käthe-Kollwitz-Schule. FOTO: Seybert
Tina Liehr und Olaf Peim stellten gestern ihre Vision der Freien Gesamtschule Facettenreich vor. Vieles wird an der Schule in Sevelen anders sein. Es wird gemeinsam gefrühstückt, es gibt keine Pausenglocke und keine Hausaufgaben. Von Bianca Mokwa

Der erste Raum ist bereits bezogen. Mittendrin sitzen Tina Liehr und Olaf Peim, die im nächsten Schuljahr mit der Freien Gesamtschule Facettenreich starten wollen. Das Wo ist klar. Die Räume der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule in Sevelen sollen wieder mit Leben gefüllt werden. "Wir haben unseren Teil, die Bereitstellung von Gebäuden, auf den Weg gebracht und begleitet", sagt Johannes Elbers von der Gemeinde Issum. Ab dem 1. August 2016 ist die Gemeinde Issum nicht mehr Schulträger. Schulträger wird die gemeinnützige GmbH Facettenreich. Das Konzept der freien Gesamtschule haben Tina Liehr und Olaf Peim, Lehrer an der Europaschule in Rheinberg, entwickelt.

 

Die Schule finanziert sich zu 87 Prozent aus Geldern des Landes. Die übrigen 13 Prozent leisten der Schulträger, Sponsoren und die Eltern. Die müssen Beiträge zahlen. Diese bemessen sich am Einkommen, wie es auch bei den Kindergartenbeiträgen der Fall ist. "Jedes Kind aus jeder sozialen Schicht soll die Schule besuchen können", sagt Bürgermeister Gerhard Kawaters. "Eine Schule für alle", nennt es Tina Liehr.

Das bedeutet auch, dass Kinder mit jeglicher Schulempfehlung die neue Gesamtschule besuchen können. Einzügig soll die Schule sein und bleiben. Mit jedem neuen Schuljahr wächst die Schule um 30 Kinder. Der Plan sei, eine kleine, überschaubare und familiäre Schule zu schaffen. Olaf Peim spricht davon, "Strukturen aufzubrechen, da wo sie im traditionellen System hinderlich sind". Wichtig zu wissen: Es gibt Zeugnisse, Kernlehrpläne und anerkannte Abschlüsse bis einschließlich Abitur.

 

Ansonsten ist tatsächlich vieles anders. Liehr und Peim sprechen nicht von Lehrern, sondern Lernbegleitern. Für die ersten 30 Kinder der allerersten Klasse 5 werden Kollegen stundenweise eingekauft. Das sind Fachkollegen, damit alle Fächer angeboten werden können. Die Schule startet mit einer Gleitzeit zwischen 7.30 bis 8.30 Uhr. Es wird ein gemeinsames Frühstück angeboten. Das ist konsequent. "Ich möchte nicht mehr mit Kindern arbeiten, die nicht gefrühstückt haben", sagt Liehr. Mittagessen wird frisch gekocht. Betreuung gibt es bis 16 Uhr, Hausaufgaben (bis auf das Vokabel-Lernen) nicht mehr. Ein Gong, der die Schulstunde beendet, wir nicht mehr zu hören sein. "Wir wollen das Lernen nicht unnötig unterbrechen", sagt Peim. Wer gerade etwas Interessantes liest, soll weiterlesen können, wer gerade Mathe verstanden hat, weiterrechnen.

Klein und überschaubar heißt auch, dass sich ein Mentor um 15 Schüler kümmert. "Meine Klasse, deine Klasse, das gibt es nicht mehr", betont Liehr. Und: "Wir unterrichten keine Fächer, sondern Kinder." Nicht zu vergessen sind die Eltern. "Mit den Beschlüssen im Rat haben wir der Schule unser Vertrauen ausgesprochen. Ich hoffe, dass die Schule auch von den Eltern das Vertrauen bekommt", sagt Bürgermeister Kawaters. "Es ist wichtig, dass die Eltern das Konzept verstehen und dahinter stehen", sagt Peim. Lebensnah soll Schule sein. Praktika ab der fünften Klasse inbegriffen. Offensichtlich laufen Liehr und Peim dabei offene Türen ein. Vereine und Handwerksbetriebe hätten schon Interesse am Schulprogramm geäußert, sagt Peim.

 

Info-Veranstaltungen sind am Samstag, 14. November, von 14 bis 16 Uhr, Mittwoch, 25. November, von 19 bis 21 Uhr und Montag, 23. November, von 17 bis 19 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Schule, Burgweg 15, in Sevelen. Anmeldung über info@facettenreich.schule. Außerdem werden Tina Liehr und Olaf Peim auf dem Issumer Hubertusmarkt am Sonntag, 8. November, Rede und Antwort stehen.

                                                                                      Quelle: RP 6.10.2015

Mit dem Wohnmobil durch die Heimat

Platzwart Friedhelm Schülling bietet den Gästen im "Wohnmobil-Park Hexenland" auch schon mal eine Tasse Kaffee an. Das ist einer von zahlreichen Gründen, warum sie gerne wiederkommen. FOTO: markus van Offern
Platzwart Friedhelm Schülling bietet den Gästen im "Wohnmobil-Park Hexenland" auch schon mal eine Tasse Kaffee an. Das ist einer von zahlreichen Gründen, warum sie gerne wiederkommen. FOTO: markus van Offern

Im Hexenland Sevelen am Koetherdyck liegt ein attraktiver Stellplatz für die großen Fahrzeuge. Vor allem Familien, aber auch Hunde sind zwischen Freibad und Tennisanlage willkommen. Bereits zur Begrüßung gibt es einen Kaffee. Von Stefan Kriegel


Alter Baumbestand spendet Schatten. Mitten in der Natur liegt der Wohnmobil-Stellplatz Hexenland am Koetherdyck in Sevelen. Schnell ist die Gastfreundschaft zu spüren. Platzwart Friedhelm Schülling und ein niederländischer Gast, der bereits oft und lange dort sein Gefährt abgestellt hat, gehen offen auf jeden Neuankömmling zu. Erst wird dem neuen Gast ein leckerer Kaffee angeboten. Das Eis ist gebrochen. "Das kennen nicht viele von anderen Plätzen", berichtet der Platzwart, langjähriger Vertrauter des Betreibers Theo Dammertz.

Schülling hebt in diesem Zusammenhang auch die Besonderheiten und Neuheiten dieses Wohnmobilparks hervor. So wurde bis Anfang des Jahres die gesamte Außenanlage neu gestaltet. Das gemütliche Gebäude, in dem die Regularien abgewickelt werden und Platzbesucher einen Treffpunkt finden, erhielt einen neuen Anstrich. Die vorgelagerte Terrasse erstrahlt in neuem Glanz. Eine W-Lan-Verbíndung sorgt neuerdings dafür, dass die Wohnmobil-Freunde, die auch während des Urlaubs nicht aufs Internet verzichten wollen, das weltweite Netz nutzen können.

"Wir legen besonderen Wert darauf, dass unsere Gäste sich hier wohlfühlen", berichtet der Platzwart aus Sevelen. Dazu gehöre beispielsweise auch die Barrierefreiheit, so dass auch Menschen mit Rollatoren problemlos den Platz nutzen können. "Vor allem Familien sind bei uns willkommen", verweist Schülling auf das breite Angebot für Kinder. Dazu zählen ein kleiner Spielgelände auf dem Platz, ein großer Spiel- und Grillplatz am Koetherdyck, das nahe Hexenland-Freibad sowie vielen andere Freizeitmöglichkeiten. Sogar Hunde sind auf dem Platz erlaubt, was nicht überall möglich sei, natürlich mit Leinenzwang.


Um dann noch intensiver die Heimat zu entdecken, muss nicht unbedingt das Wohnmobil genutzt werden. Seit Anfang des Jahres stehen auch einige Leihfahrräder zur Verfügung, darunter zwei E-Bikes. Ein ideales Angebot für den Niederrhein mit seinen schönen Radwanderwegen. Diese Neuheiten machen den Platz noch attraktiver, so dass auch viele Besucher aus dem Ausland kommen: natürlich aus den benachbarten Niederlanden, aber auch aus Frankreich, Norwegen oder Schweden. "Unser Gast mit der längsten Anreise kommt regelmäßig alle drei Jahre aus Australien", erzählt der Sevelener.


In diesem Zusammenhang schilderte Platzbetreiber Theo Dammertz noch einige Details zu der Geschichte des Wohnmobilparks. Er kaufte das 3200 Quadratmeter große Waldgelände im Sommer 2005 hinter der Tennishalle. Ausbau und Eröffnung folgten im Dezember 2005 mit 17 Standplätzen und der Namensgebung "Wohnmobilpark Hexenland". Seit 2005 gab es etwa 10.000 Fahrzeuge, die über Nacht blieben. Diese sind mit zwei Personen im Durchschnitt besetzt. Das macht 20.000 Personen, die in den vergangenen zehn Jahren den Tourismus in der Gemeinde Issum belebt haben.

"Wenn diese Gästezahl mit dem Ausgabeverhalten laut der Studie "Reisemobiltourismus 2011 Deutschland" von 49 Euro je Gast pro Tag berechnet wird, ergibt sich eine Kaufkraftsumme von 980.000 Euro", erklärt Dammerz den heimischen Wirtschaftsfaktor. Der Stellplatz wird vorwiegend von Gästen aus der Region Ruhrgebiet und Köln-Aachen angefahren. 2011 wurde das Geländes auf der gegenüber liegenden Wiese am Freibad erweitert. Jedoch ist dieses Gelände ohne Stromversorgung und kostet nur fünf Euro je 24 Stunden pro Auto. 2012 wurde der Stellplatz kinderfreundlicher erweitert. Es entstanden ein Hühnerhaus, ein kleines Hexenhaus und eine Kinderschaukelanlage. Da der Platz in einer Sackgasse endet, fehlt starker Durchgangsverkehr. Das nützt den spielenden Kindern.

Quelle:                                                                                     RP 23.10.2015

Neuer Wanderweg inOermten eröffnet

Die Strecke ist 5,5 Kilometer lang. Sie führt vom Mehrgenerationenplatz, über die alte Bahntrasse um den Oermter Berg. Von Annika Duda

 

Die Gemeinde hat einen neuen Wanderweg. Dieser wurde nun, am
vergangenen Sonntag, in Oermten feierlich eröffnet. Auch Issums
Bürgermeister Clemens Brüx war zur Eröffnung erschienen.
Dass rund um den Oermter Berg ein Wanderweg entstehen könnte, hat
die Sankt Sebastianus Bruderschaft Oermten-Großholthuysen
angestoßen. "Die Idee zu dem Rundwanderweg entstand 2013 bei einer
Stammtischrunde der Bruderschaft", erzählt Paul Saers, Mitglied des
Stammtisches. Bevor der Wanderweg dann 2014 in Angriff genommen
werden konnte, musste noch so manches Hindernis überwunden werden.
"Einige Wege waren als Gemeindewege schon vorhanden, an einigen
Stellen musste jedoch zuerst gerodet werden", so Saers. Dafür waren
unter anderem von den Landwirten aus der Umgebung Gerätschaften zur
Verfügung gestellt worden. Auch musste sich die Bruderschaft mit der
Niag bezüglich der Nutzung der alten Bahntrasse einigen.


"Der gesamte Oertmer Rundwanderweg ist 5,5 Kilometer lang, etwa 1,5
Kilometer der Strecke wurden neu gebaut", sagt Paul Saers. Der neue
Wanderweg führt über den Mehrgenerationenplatz zur alten Bahntrasse
über den Oermter Berg, vorbei an der Schmuseecke zurück zum
Mehrgenerationenplatz in Issum. Die Kosten für den neuen Weg sind von der Gemeinde übernommen worden. "Etwa 15.000 Euro wurden uns über zwei Jahre hinweg zur Verfügung gestellt, tatsächlich benötigt haben wir aber nur etwa die Hälfte des Geldes", so Saers.

 

Entstanden ist der Rundwanderweg durch das ehrenamtliche Engagement der Bruderschaft. Verbaut wurden unter anderem etwa 160 Tonnen Füllkies und 100 Tonnen Sand. Eigens für den  neuen Rundwanderweg wurde auch eine Informationstafel erstellt, welche am Sonntag eingeweiht wurde. Sie zeigt die acht Stationen des Weges. "Oermten kann nicht klein", sagt Bürgermeister Clemens Brüx. "Als 2013 erstmals die Idee aufkam, einen neuen Wanderweg zu bauen, waren wir uns schnell einig, dieses Projekt lohnt sich", erzählt Brüx. "Trotz finanzieller Schwierigkeiten darf nicht an den falschen Stellen gespart werden. Dieser Rundwanderweg dient als ein gutes Beispiel dafür, genauso stelle ich mir Gemeinschaft vor." Brüx selbst wollte noch am gleichen Tag auf dem neuen Rundweg wandern.

 

Christian Schulte-Kellinghaus, Vorsitzender der Bruderschaft, bedankte
sich bei allen Sponsoren und Helfern des neuen Weges. Dann brachten
zwei Mitgliedern des Stammtisches die neue Informationstafel an. Der
Pastor der Pfarrgemeinde Sankt Anna Issum-Sevelen Stefan Keller
segnete den neuen Rundweg und stimmte mit allen Anwesenden ein Lied
an. Bürgermeister Clemens Brüx, Pastor Keller und Christian Schulte-
Kellinghaus durchschnitten gemeinsam das rote Band und eröffneten
offiziell den Rundwanderweg. Am Ende der Feierlichkeiten gab Pastor
Keller der Bruderschaft noch einen Tipp für ein neues Projekt mit: Man
könne doch jetzt, nachdem der neue Weg fertiggestellt sei, mal über eine
eigene Bierbrauerei in Oermten nachdenken.
Quelle: RP

Roland Borgmann ist Festkettenträger

Festkettenträger Roland Borgmann (2.v.r.) freut sich zwischen seinen Adjutanten Detlef Robertz (2.v.l.) und Georg Hermsen (rechts). Ganz links an ihrer Seite: Bürgermeister Clemens Brüx.FOTO: Markus van offern

Für Roland Borgmann, ging am Wochenende ein Traum in Erfüllung: "Vor 40 Jahren war ich im Organisationsteam für die Kirmes in Weeze, durfte aktiv als Jugendleiter unseren damaligen Festkettenträger und seine Frau unterstützen. Seitdem ist in mir der Traum, einmal selber die Festkette zu tragen, gewachsen, und heute ist es soweit. Mein Verein gab mir das Vertrauen, ihn zu repräsentieren. Für dieses Vertrauen danke ich allen Mitgliedern sowie meinem Vorstand und besonders dem Festkomitee, das im Vorfeld viel zum Gelingen beigetragen hat."

 

Die Übergabe der Festkette fand wegen des Regens im Bürgerhaus statt. Nach dem Einmarsch des Festvereins und des Trommlercorps' Sevelen begrüßte der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, Wilfried Bosch, die Anwesenden. Er rief am Samstag um 18 Uhr energiegeladen zum "Anpfiff": "Es ist wieder soweit, die Sevelener Sommerkirmes startet heute offiziell zur 48. Kirmesmeisterschaft seit dem Jahre 1969." Er grüßte auch die angereisten Besucher aus der Partnergemeinde Sevelens in der Schweiz.

 

"Roland Borgmann von der DLRG wurde gewählt als FKT", sang im Anschluss der Kirchenchor St. Antonius in seiner - wie immer selbstgedichteten - Feierhymne. Danach übernahm Bürgermeister Clemens Brüx das Mikrofon und ging auf das Leben des Festkettenträgers ein. Er erzählte von Roland Borgmanns Frau Elke, ihren beiden Töchtern und der Tatsache, dass er "seit nunmehr 25 Jahren selbstständiger Unternehmer mit einer der größten Praxen im Kreisgebiet" ist. Doch damit nicht genug, der Schwimmmeister, Kranken-pfleger, Masseur und Physiotherapeut ist bei der DLRG zudem "Deutscher Seniorenmeister 2013 und 2015" und errang bei den Seniorenweltmeister-schaften 2014 im Teamsprint am Strand eine Bronzemedaille. Auch ging Brüx auf die Adjutanten Detlef Robertz und Georg Hermsen ein: Die beiden kommen zusammen mit Borgmann auf stolze 120 Jahre ehrenamtlicher Arbeit.

Bürgermeister Brüx stellte ebenfalls noch den Schützenkönig der St.-Sebastianus-Bruderschaft Oermten-Großholthuysen, Frank Sakulenski, vor.

 

Dann war es soweit: Brüx hängte Roland Borgmann feierlich die Festkette um.

In seiner Rede ging Borgmann nicht nur auf seinen Traum von der Auszeichnung ein, sondern auch auf die Wichtigkeit des Brauchtums: "Denn es verbindet. Es macht aus Fremden Freunde, es überwindet Sprachbarrieren und lässt Jung und Alt gemeinsam feiern." Die folgenden Festtage waren dafür das perfekte Beispiel. Am Samstagabend war der große Ball des Festkettenträgers, am Sonntag unter anderem der prunkvolle Festumzug durch das Dorf mit anschließendem Königsgalaball. Die Festkettenrückgabe ist Dienstag um 18.45 Uhr im Bürgerhaus.

Quelle: RP 27.06.2016

Sevelen feiert seinen neuen Schützenkönig

28. Juni 2016 (Quelle: RP)

 

Traditionell im Mittelpunkt steht bei der Sommerkirmes am Sonntagabend der neue Thron. Denn dann findet der Königsgalaball zu ehren des neuen Schützenkönigs sowie auch aller ehemaligen Könige statt.

 

Dieses Jahr stand natürlich der neue Schützenkönig Frank Sakulenski im Fokus der Aufmerksamkeit. Zusammen mit seiner Königin Renate Sakulenski und seinen Ministern Frank und Sabrina Albers sowie Petra und Clemens Ingendahl beging der Schützenkönig der St.-Sebastianus-Bruderschaft Oermten-Groß-holthuysen feierlich den Ball im Kirmes-Festzelt unter dem Beifall des anwesenden Publikums.

 

Der Auftritt der Tanzband "Enjoy" sorgte dabei für ausgelassene Stimmung, während die Festzeltbesucher dem neuen Schützenkönig, wie auch allen ehemaligen Königen, beim Tanzen die Ehre erwiesen. Vorher war noch einer der Höhepunkte der Sommerkirmes in Sevelen der große Festumzug durch das mit Flaggen geschmückte Dorf.

 

Viel Zeit zum Ausruhen hatten der Thron und die Kirmesbesucher gestern nicht, denn auch am Montag stand noch einiges auf dem Programm, wie das Wecken durch das Trommlerkorps Sevelen und der Früh- und Dämmerschoppen.

Der heutige Dienstag steht noch im Zeichen der Sommerkirmes.

Der Nikolaus kommt in unser Haus

Fünf Männer ziehen in Oermten los, um den Kindern als Mann in rotem Mantel und mit Bischofsstab zu begegnen. Geschenke gibt es zur Freude des Nachwuchses auch - und eine Menge Tipps fürs bessere Leben. Von Bianca Mokwa

Die kleine Glocke am Stab klingt durch die Nacht. Gemessenen Schrittes geht der Mann durch das Wohngebiet. Das liegt teils an seiner ehrenvollen Aufgabe, teils an dem gefühlt einem Pfund lockiger Haarpracht an Kinn und Kopf. Vor einer Haustüre macht er Halt. Bevor der Mann auf die Schelle drückt, ist bereits Kindergeschrei zu hören: "Er ist da." Mit gebeugtem Kopf tritt Andreas Spiegels ein. Bart, roter Mantel und das goldene Buch sind an diesem Abend seine besonderen Kennzeichen. Während er langsam den Flur in die gute Stube entlang schreitet, wartet Birgit Baumanns im Auto. Sie ist die Fahrerin und hat die Route im Kopf.

 

Zurück zur Familie, besser gesagt zu vier Familien, die sich für den Nikolausabend im Wohnzimmer versammelt haben. Der gedeckte Esstisch voller Köstlichkeiten, vergessen. Alle haben nur noch Augen für den Nikolaus: Emil und Felix Michael, Justus Rathmann, Emma und Anna Schraven, Nela und Henry Schraven.

Gar nicht so einfach, sich als Nikolaus zu verkleiden. FOTO: Heinz Spütz
Gar nicht so einfach, sich als Nikolaus zu verkleiden. FOTO: Heinz Spütz

Die Jüngste auf dem Schoß seiner Mutter weint leise, als sie den großen Mann mit dem roten Umhang sieht. Einer der Jungs fragt, ob der Nikolaus ihm denn auch ein Geschenk mitgebracht habe. Die dreijährige Emma erkennt die Gunst der Stunde und sagt ein Gedicht auf, das mit den Worten endet: "Komm' bald wieder in unser Haus". Der Nikolaus alias Andreas Spiegels öffnet sein goldenes Buch. Wer ihm über die Schulter lunkert, entdeckt viele Fußballbilder. "Es ist das FC-Bayern-Jahrbuch. Das bringt mir Glück", verrät er. Die hatte er kurz vor dem Umziehen.

 

Eine Rückblende. Irgendwo in einem Haus in Oermten, wir nennen es mal das Haus des Nikolaus', hängen rote Mäntel und weiße Alben (so eine Art Unterziehkleider für Geistliche) an einer Gardinenstange. Fünf Männer haben sich versammelt. Alle sind im Karnevalskomittee der St.-Sebastianus-Bruderschaft und mancher, der wurde selbst als Kind vom Mann in Rot besucht. Andreas Spiegels, Andreas Genender, Matthias Maasackers, Jens Kolmans und Frank Sakulenski studieren geduldig die Zettel, die ihnen von den Eltern der Kinder zugespielt wurden. Dann ist es plötzlich fünf vor fünf, Aufbruchstimmung und Anziehzeit. Vier Männer sind innerhalb kürzester Zeit verwandelt, Matthias Maasackers hechtet hinterher. "Mein Rentier hatte einen Platten", entschuldigt er sich und kämpft mit der Bischofsmütze, die auf den weißen Locken nicht halten will.

 

Andreas Spiegels ist optimal vorbereitet. Er hat den Überblick, denn in seinem Buch liegen Zettel, sogar mit Fotos der Kinder. Und es stellt sich heraus, dass der Nikolaus wirklich alles weiß, zum Beispiel von der Überflutung des Waschbeckens im Kindergarten. Das Thema Aufräumen scheint auch ein großes Problem zu sein. "Henry, du bist da eine echte Ausnahme", lobt der Nikolaus. Es gibt noch Tipps für das bessere Zusammenleben mit den Eltern, neben Spielzeug wegräumen kommt auch "mehr Gemüse essen" dazu.

 

Während des Ankleidens hatte der Nikolaus erzählt, dass die Geschenke immer größer werden. Ein Playmobil-Hubschrauber ist darunter und manch anderer Kindertraum. Der Nikolaus verabschiedet sich. Draußen gibt es noch einen "Els" mit den Vätern. Die Fahrerin wartet schon, wirft den Wagen an und hält nach kurzer Fahrt bei Familie Baumanns. Dort sind Papa Jan, Mama Nadine, die Kinder Timo und Leon, Oma Gaby und Kater Moritz versammelt. Für den Nikolaus gibt es zunächst ein selbstgemaltes Bild, das, wie um ihn gnädig zu stimmen, auf seinem Stuhl liegt. Viel zu kritisieren hat er nicht. Seine Rede endet mit einem "Bleib so wie du bist". Und auch die Mutter bekommt über den Nikolaus lobende Worte gesagt. Es ist schön. Nach zwanzig Minuten ist der Besuch vorbei, die Geschenke verteilt und die Fahrerin macht den Motor an. Unterwegs kommt einem ein Auto mit einem anderen weiß behaarten Mann, der auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat, entgegen. Wer sollte sonst um die Zeit in Oermten unterwegs sein, als der Nikolaus?

Quelle: RP vom 7.12.2016